Fake GPS für den Browser!

SATCOM-Military-1920x1080Auch der Browser fragt, ob eine Website die Standortdaten des Users abrufen darf. Für bestimmte Geobasierte Spiele a la Pokemon Go, Social Media Dienste etc., ist dies essentiell für die Funktionsweise.

Was jedoch, wenn man aus Gründen einfach mal „woanders“ sein möchte? Die Lokalisierung erfolgt voranging über die IP Adresse des Nutzers, welche mit Geolocation Datenbanken abgeglichen werden. Auf IP Location kann man z.B. mit aktiviertem JavaScript problemlos die Location bis auf die Heimatstadt genau ermitteln lassen!

Wie überschreibt man dies aber nun mit anderen Werten? Die folgende Anleitung gilt für Google Chrome:

  • Über das Menü rechts oben im Browser werden unter „Weitere Tools“ die Entwicklertools geöffnet. Dort, wie im Bild unten zu sehen, erneut über das 3-Punkt Menü (1) die Optionen öffnen, unter „More Tools“ (2) den Menüpunkt „Sensors“ (3) auswählen:

devtools

  • Im unteren Bereich der Entwickleroptionen wird nun der Zugriff auf die Location Schnittstelle eingeblendet. Indem man beim Menüpunkt „Geolocation“ den Eintrag „Custom location“ (1) auswählt, kann man nun Länden- und Breitengrad (2) selbst bestimmen:

geo

Um das ganze wieder Rückgängig zu machen, muss man statt „Custom location“ einfach „No override“ auswählen. Damit hat man eine Möglichkeit, solche Dienste zu überlisten bzw. seine Standortdaten teilweise zu verändern. Mögliche Tracert Abfragen oder ähnliche Routenverfolgungen kommen jedoch trotzdem zum Ziel, man manipuliert hier nur per HTML5 Browserschnittstelle.

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Quellcode…

Es ist 3:06 – was zur Hölle treibt einen um diese Uhrzeit zu einem Montag morgen an den PC? Ich sags euch… Es ist das Verlangen nach etwas, das den Menschen schon seit Jahrzehnten antreibt – etwas zu erschaffen.

Da ich Handwerklich eher minimal begabt bin, programmiere ich. Schon seit Jahren und immernoch mit so viel Spaß wie seit ich das erste Mal auf dem Commodore 64 angefangen habe… Und ich programmiere meine Tools, die es sicher irgendwo schon mal gibt, aber nie so wie ICH es gern hätte. Ich will auch nicht alles auf dem Silbertablet bekommen. Ich will mich hinsetzen und mir einen Kopf machen müssen, wie ich die für den normalen Endanwender gar nicht sichtbaren Probleme lösen kann. Das ist genau das was ich tun möchte. Und wenn ich wie gerade eben eine Funktion geschrieben habe, die erkennt wann neue Dateien in einem Spezifischen Ordner erscheinen, abwartet bis der Schreibzugriff von fremden Programmen aufgehört hat und dann die Datei umbenennt und verschiebt – bin ich doch manchmal recht stolz auf mich.

Ist es nachvollziehbar? Nein. Für Nicht-Nerds wenn ich das mal so sagen darf, ist dieses Verhalten nicht nachvollziehbar. Bis spät Nachts die Tastatur klappern lassen, sich rumärgern an kleinen Problemen, kämpfen wenn etwas nicht gleich so will wie es soll (was fast zu 100 % der Fall ist…) aber sich am Ende dennoch freuen wenn es funktioniert. So etwas muss man mal gemacht haben, genau wie LAN Partys – einfach um die Faszination nachvollziehen zu können.

Ja, es ist vielleicht Zeitverschwendung – aber es ist zugleich auch das sinnvollste was man tun kann wenn man ein denkender Mensch ist: Etwas erfinden um anderen zu helfen! Und auch wenn man sich manchmal nur selbst hilft – man hat seinen Kopf angestrengt um ein Problem zu lösen. Das Allein hat doch schon Applaus verdient 😉

Danke und Gut Nacht…