Mediacenter – The next Chapter…

Veröffentlicht: 15. April 2010 in Programmieren

So Mediacenter ist weiterentwickelt wurden, es ist schicker gewurden, man kann leichter Filme hinzufügen, editieren, löschen,  zwischen Ihnen hin und her switchen wie man so schön sagt und sie endlich direkt aus dem Programm herraus anschauen wenn der Pfad mit dem VLC verknüpft wurde (Ist natürlich einstellbar…). Sobald ein Film gestartet wurde schaltet das Program automatisch auf Fullscreen um.

Mann kann zudem Abfragen auf die Datenbank gestalten das nur die Eintäge angezeigt werden sollen, die HD Filme sind oder alle Filme seit eines bestimmten Datums. Geplant ist, das mit fertigen Bausteinen gearbeitet werden kann und so eigene Abfragen ähnlich wie in einem Regelwerk eines Mailprogramms (Outlook, Thunderbird) erstellt werden können.

Zudem soll die Coversuche in das Programm eingebunden werden. Die Analyse der neuen Dateien in einem Verzeichnis (was der User selbst wählt) erfolgt selbstständig und prüft zugleich ob der Film nicht schonmal vorhanden war. Zudem wird nicht nur der Dateiname sondern auch andere Sachen geprüft, z.b. Dateigröße, Format etc.

Die geplante Abfrage zu imdb muss noch etwas warten da die Umsetzung schwieriger als gedacht ist. Gerade ist noch die Covererkennung bzw. eine integrierte Coversuche plus Zurechtschneiden der Bilder in Arbeit sowie die Erkennung aller Formate die der User gern wünscht. Da hakt es noch etwas aber ich denke im großen und ganzen bin ich zufrieden mit der Arbeit für mich als Programmierer schauts auch ganz schick aus ^^

Advertisements

QWERTZ Nachtrag…

Veröffentlicht: 22. März 2010 in Technik

So der Praxistest des Milestone ist hinter mich gebracht und ich möchte ehrlich und offen sagen: Das Ding hat mich überzeugt. Ich hatte die Informationen des Sliderspieles von einer Seite im Netz und muss sagen es ist absolut hochwertig verarbeitet, der Slider hat nicht das geringste Spiel beim Auf- und Zusliden, die Tasten haben einen guten Druckpunkt und das LCD ist hochauflösend und ordentlich verarbeitet.

Für einen Preis von knapp 400 Euro stört mich einzig und allein der Vertrag. Da ich von einem überaus netten T-Mobile Mitarbeiter erfahren habe, dass die Provider ihre Verträge ab 7. April preislich nach unten schrauben werden, wie auf der Cebit beschlossen, werd ich wohl bald mal nachschauen ob sie es auch einhalten. Trotzdem glaube ich das es wieder nicht möglich sein wird andere Protokolle als HTTP zu nutzen. Warum verstehen Provider nicht das es auch Leute gibt die SSH, FTP und das ganze andere Zeug nutzen wollen… Argh geldgierigen Säcke -.-

Alles in allem das Milestone gefällt mir immer mehr, vor allem weil es bezahlbar ist. Ich werde mich mal genauer mit dem guten Stück beschäftigen, die technischen Daten klingen gut und die Videos auf YouTube versprechen viel Spaß mit dem Smartphone!

QWERTZ und kein Ende… Teil 2

Veröffentlicht: 20. Februar 2010 in Technik

So wie versprochen hier der zweite Teil meiner Qwertz Slider Handyübersicht… Ich habe nochmal bissel recherchiert was der Markt so her gibt und muss sagen: Man muss echt Geld investieren um ein sinnvolles Smartphone zu bekommen was viel kann. Aber lasst die Spiele beginnen:

Das Nokia N900:

  • A-GPS Unterstützung, WLAN, 5MP Cam, Open Source Betriebssystem auf debian Basis, 32 GB Speicher intern, ARM Cortex A8-CPU mit 600 Mhz und 256 MB RAM
  • Das erste Handy was mir bekannt ist was Adobe Flash 9.4 sowie AJAX vollständig unterstützt! Kein Mobile-Youtube mehr! Muss ich unbedingt Praxistest unterziehen 😉
  • Erweiterbar über das Linuxsystem, alle Programme die rein technisch gesehen auf Linux laufen, gehen auch auf dem N900! Durch ein Update ist auch die Akkulaufzeit länger und die Browserdarstellung wurde verbessert.
  • Einziger Nachteil für mich ist der Preis, knapp 600 Euro ohne Vertrag. Bis jetzt ist das Teil für mich erstmal hochinteressant!

Das Motorola Milestone:

  • Android 2.0, WLAN, GPS, HSDPA, 5MP Cam, 550 Mhz CPU, 256 MB Ram, Klinkenbuchse 3,5mm
  • Gute technische Ausstattung aber „billig“ wirkende Verarbeitung – Sliderspiel ist zu groß, Knöpfe wirken klappernd und nicht richtig passend verarbeitet
  • Push-Mail per Exchange, Outlook Sync, Mulitmediafunktionen nur über Zusatzprogramme nachrüstbar, kein Dateiexplorer vorhanden
  • Preis billiger im Vergleich zur Konkurrenz, etwa bei 400 Euro ohne Vertrag. Ich persöhnlich finde das Motorola trotz der Kritik ein gutes Comeback gelungen ist um ihre Marke wieder auf Trab zu bringen! Wird trotzdem vorgemerkt, Praxistest steht noch aus..

Übrigens als kurzer Bericht zu Windows 7: kein Multitasking – Anwendungen werden wahrscheinlich nur „pausiert“, keine Flash Unterstützung, Browser Abwandlung von IE7 (soll aber schneller als iPhone Browser sein laut MS !!!11einseinself)… FAIL Microsoft! Ich hab es in nem Vorschauvideo gesehen, ich find es toll als Bildbetrachter aber als Handy OS? Naja…

Das wars erstmal, ich werde noch ein wenig suchen nach anderen Modellen und natürlich noch berichten wie mein persöhnlicher Eindruck war. Ich werde das N900 und das Milestone persöhnlich testen, zur Zeit tendiere ich wirklich zum N900 bzw. zum X2.

Projekt: Movie Verwaltung

Veröffentlicht: 13. Februar 2010 in Programmieren

Da ich nun schon ein recht großes Filmarchiv habe, kam schon immer die Idee mir irgendwie dazu ein Tool zu schreiben was mit das optisch und auch technisch durchordnet. Nachdem ich das Windows Movie Center und die freie Alternative, Eliza, probiert hatte, stellte ich ernüchternd fest das mir das alles nicht reicht bzw. nicht die Funktionen besitzt die ich will.

Was liegt also näher als das ganze selbst zu schreiben? Kurz und knapp, links seht ihr die erste „Beta“ meiner Moviedatenbank. Die Technik dahinter ist ein in Visual Basic 6.0 geschriebenes App was auf eine Accessdatenbank zugreift, alle Abfragen geschehen mit SQL. Zur Zeit verzichte ich noch auf sämtliche Grafischen Elemente, zur Zeit möchte ich einfach das der Syntax steht und die Usability passt. Schließlich will ich das Teil entspannt von der Couch mit der Maus bedienen und nicht kryptische Befehle einklimpern 😉

Was mein Programm (bis jetzt :P) kann: Buchstabensuche durch das gesamte vorhandene Archiv (links im Bild), automatisches Abgreifen aller Filmnamen und Anzeige nur der Buchstaben, wo auch Filme dahinter liegen. Wenn kein Film mit „X“ vorhanden ist, wird auch in der Tabauflistung in der Mitte kein „X“ angezeigt! Die Tabs werden jedesmal zur Laufzeit generiert genauso das Laden der Cover und Filmdaten etc. Geplant sind noch mindestens folgende Features:

  • Bequemes Editieren der Filminformationen aus der Indexsuche und der Coverdarstellung
  • Datenbankintegrität prüfen (gibt es die Filme noch auf der Festplatte? Gibt es das Cover noch?)
  • Statusinformationen zur Datenbank und belegten Speicher
  • Automatisches Abgreifen der Filminformationen von imdb.de beim Anlegen eines neuen Filmes
  • Das Auge etwas mehr verwöhnen beim Starten 😛

Soweit sogut, heut ist Samstag jetzt ist erstma Schluss 😉 Und Teil zwei vom QWERTZ Smartphone Artikel kommt auch bald, versprochen!

QWERTZ und kein Ende… Teil 1

Veröffentlicht: 4. Februar 2010 in Persöhnliches, Technik

Ich will diesmal mich mal kurz und bündig fassen da ich Hilfe brauche. Ich suche ein Smartphone. Nein, kein Mulitmediaschnickschnackhandy, ich brauche ein Telefon was meinen Laptop unterwegs (fast) ersetzen kann. Ich benutze eigentlich fast alle Internetprotokolle die das Web hergibt und arbeite mit Ihnen, ich bin ein geborener Multitasker und ich will auch Anwendungen die das Web 2.0 ausmacht, nutzen! Das heißt ich will nicht auf abgespeckte Seiten mit einer Menge Funktionseinschnitte kommen, sondern auf die Seite, die ich auch im „normalen“ Internet sehe kommen!

Mein erstes Kriterium was KEIN Smartphone im Moment schafft ist ein Vernichtendes: Es gibt kein Handy was Flash kann. Ja ich meine das echte Flash. Nicht diese MobileYouTube Scheiße die man auf manchen Brandinggeräten findet. Falls es jemand nicht weiß, das was bei YouTube.de auf dem Smartphone kommt ist eine Mobileseite und nicht das „echte“ YouTube. Egal, liebe Hersteller: Das nervt tierisch! Trotz das YouTube auch bald mit HTML5 ansehbar ist, Flash ist nun mal so weit verankert das es einfach Pflicht ist, egal ob man es mag oder nicht.

Eine kleine Übersicht zwischen denen Modellen die ich mir angeschaut hab, kurz zusammengefasst Ihre Vor- und Nachteile nur für meine fleißigen Leser:

Das Sony Ericsson XPERIA X2:

* Vorteile: 8,1 MP Kamera, Klinkenbuchse, HSPA, WLAN, GPS, vollständige Personalisierung durch unterschiedliche „Desktops“ die Panels genannt werden und welche Uhrzeitabhängig dargestellt werden können

* Unbekannt: Prozessortaktung, einige Quellen lassen die gleiche CPU wie beim X1 vermuten, 528 Mhz und knapp 256 MB RAM. Nur besser angepasst und Geschwindigkeitsoptimiert…

* Nachteil: Eindeutig der Preis. Über 570 Euro. Disqualifikation…

Das Palm Pre:

* Vorteil: Ohne ende stylisch. Ich finde es absolut toll vom Aussehen, in dieser Beziehung iPhone Killer, allein weil das eigenentwickelte WebOS ein Linux als Motor hat 😛 Ein AppStore soll auch vorhanden sein, kleinere aber vollständige Tastatur, WLAN, HSPA, GPS, 3 MP Kamera, Annäherungs-, Licht- und Beschleunigungssensor inkl.

* Nachteil: Einfache Verarbeitung laut vieler Testberichte, das Handy wirkt schnell „billig“ da viel mit Plastik gearbeitet wurde, unter anderem der gesamte Slidemechanismus. Rund 400 Euro. Preis = OK!

Das HTC Touch Pro 2:

* Vorteile: Windows Mobile 6.1 angepasst auf die HTC Oberfläche. 528 Mhz schnelle Qualcomm CPU, 3.2 MP Kamera, WLAN,GPS, HSPA,288 RAM, Slidemechanismus stufenlos

* Nachteile: Und hier kommt für mich nach der schwachen CPU der zweite, größte Nachteil: Die Tasten haben sogut wie keinen Druckpunkt. Es ist so schwammig und ungewohnt gegenüber einer Handytastatur zu schreiben das es für mich sofort ausscheidet. Der Preis liegt in etwa im 450-500 Euro Bereich, für die Kosten ist die Technik zu wenig. Ein paar Euro mehr und ich hab das HD2, was zwar keine Tastatur aber deutlich mehr Features bieten kann.

Teil 1 ist somit beendet, ich werde die Tage noch ein paar Modelle suchen welche mit Tastatur und moderner Technik punkten können, somit seid gespannt und besucht mit bald wieder 😉

Hacking the PS3…

Veröffentlicht: 30. Januar 2010 in Technik

Der Name „George Hotz“ sagt euch sicher nichts, aber wenn ich euch jetzt verrate das es der Mann ist, der das iPhone zum ersten Mal gehackt hat und den bekannten „Jailbreak“ Hack veröffentlicht hat, solltet ihr mal eure Lauscher spitzen! Seit mehreren Wochen hat geohot [1] , so sein Pseudonym, versucht auf der PS3 vollen Zugriff zu bekommen, genauer gesagt bis auf den Kernel Modus, den Ring 0 Modus [2].

Ein Nachteil hat das alles jedoch: Es funktioniert nur mit der Firmware 2.4.2, die Slim PS3 zum Beispiel geht nicht, da bei dieser Revision die Möglichkeit ein „Other OS“ booten zu können, abgeschaltet wurde. Geohot hat ein Exploit [3] geschrieben der mithilfe eines Schalters auf der Hauptplatine einen 40-ns-Impuls senden muss damit der Overflow funktioniert. Nein, es klingt nicht nur kompliziert, es ist auch wirklich ein Glücksspiel was geohot in der Mitgelieferten Anleitung auch deutlich sagt.

Wer jetzt denkt (so wie ich am Anfang) das die PS3 somit geknackt ist, der irrt. Geohot hat zwar mit seinem Exploit Zugriff auf den Ring 0 – also den Kernel Mode des PS3 OS, die erste Instanz eines Betriebssystems. Sony und IBM, die das Sicherheitssystem der Cell BE entwickelt haben [4], haben jedoch damit gerechnet das ein Hacker früher oder später bis zum Ring 0 vordringen kann.

Die Spiele auf der Playstation sind jedoch extra verschlüsselt und um sie zu entschlüsseln, kommuniziert die PS3 mit ihrem „Hochsicherheitstrakt“ – einem Platinenteil, der die Sicherungsschlüssel zum Entschlüsseln gespeichert hat. Selbst ein Hacker mit Ring 0 Rechten hat jedoch keinen Zugriff auf diesen gesicherten Speicher da der Schlüssel laut IBM direkt in der Hardware integriert ist. Dieser Root-key dient zurÜberwachung des Boot-Prozesses sowie als Kontrolle ob die gesicherte Schicht ordnungsgemäß arbeitet. Dafür können auch Prozesse gestartet werden, die prüfen ob es sich um Originalsoftware handelt, also z.B. ob es eine Art „Homebrew“ Modus wie beim WiiHack gibt oder ähnliches. Diese Prozesse können zwar abgeschossen, aber nicht umgangen werden da sie unabhängig des Ring 0 Hacks von Geohot funktionieren.

Jedoch genug der schlechten Nachrichten, etwas kann George Hotz jedoch für sich verbuchen: Mit dem kompletten Speicherzugriff könnten vielleicht, ähnlich wie bei der PSP, die entschlüsselten Ergebnisse einfach abgegriffen werden und somit der Ps3 vorgeaugelt werden das es sich um Originalsoftware handelt – wer weiß was in Zukunft mit der Vorarbeit von gehot möglich ist? Nach 5 Wochen harter Arbeit sollte dem guten Mann auch eine Pause gegönnt werden 😛

Vorerst jedoch bleibt der Exploit rein technisch gesehen wertlos, da der Root-Key der zum Spielen von Kopierten Games benötigt wird, nicht vorliegt und durch die Hardware Implementierung sicherlich so schnell nicht vorliegen wird! Zudem kann Sony den Hackern durch die Updates immer neue Steine in den Weg legen. Nach über 3 Jahren seit Markteinführung kann sich Sony nun immernoch damit rühmen, das Ihre Konsole immernoch nicht vollständig gehackt wurde. geohot hat jedoch der Scene eine große Hilfe geliefert um vielleicht noch tiefer in das PS3 System vorzudringen oder mit den erreichten Ergebnissen eine wirklich gute Software bzw. einen brauchbaren Modchip zu entwickeln… Warten wir ab!

Quellen:

[1] geohot’s Blog

[2] Wikipedia Ring Architektur

[3] Exploit zum Ring 0 Hack

[4] IBM Cell Broadband Engine processor security architecture

[5] Heise Bericht zum PS3 Hack

3D wird kommen!

Veröffentlicht: 9. Januar 2010 in Persöhnliches, Technik

Ich dachte die Zeit mit den roten und grünen Folie in einer lächerlichen Papp Faltbrille sind vorbei. Und wisst ihr was? Sie ist es! 3D ist tot – es lebe 3D! Früher wurde dem Auge mit dieser Farbänderung ein räumliches Bild vorgegaukelt, jetzt passiert das mit stereoskopischen Halbbildern. Klingt kompliziert, ist aber recht einfach:

Ein Bild wird im Abstand von ca. 70mm zweimal aufgenommen was den Abstand der Augen nahe kommt. Diese beiden Blickwinkel werden im Film übereinander gelegt, schaut man also ohne 3D Brillen oder anderen Hilfsmitteln einen 3D Film werden sämtliche Motive wie doppelt erscheinen. Mit einer 3D Brille werden die Bilder allerdings im Gehirn wieder zusammengesetzt und das Bild erscheint mit räumlicher Tiefe. Um das zu verdeutlichen gibt es einen einfachen Test: Schaut einfach auf einen Gegenstand der etwas entfernt von euch steht und dann macht abwechselnd das rechte und das linke Auge zu – siehe da: Der Gegenstand wird immer leicht aus einer anderen Perspektive dargestellt – genau das gleiche wie die 3D Technik im Kino!

Aber jetzt genug der Erklärungen – wie war mein erster Eindruck? Ich sags euch: Überwältigend! Es ist absolut wundervoll anzusehen wenn man denkt man ist mitten im Film! Ich war bei AVATAR im Kino und ganz abgesehen davon, das der Film wirklich das beste ist was ich in den letzten Jahren gesehen habe – in 3D wirkt es noch ne ganze Stufe besser! Ich kann es auf jeden Fall allen empfehlen, sich diesen Film anzuschauen. Die Story ist der Hammer, die Charaktere, die Welt und alles andere wirkt so perfekt und passend – es macht einfach Spaß sich dieses Feuerwerk der Augen in 3D anzusehen, man wird mitgerissen und alles wirkt so natürlich obwohl 80% von dem Film am Computer entstanden ist. 3D wird definitiv die Zukunft werden und wenn ich ehrlich bin auch die einzigste Alternative die der Filmbranche noch bleibt in Zeiten der immer größeren Video-on-Demand Techniken wie z.B. maxdome oder ähnlichen. Abwarten und Tee trinken…