Never change a running System!

Die Existenz dieser fast schon elementaren Grundregel der Informatik, ist natürlich kein Hindernis, sie trotzdem regelmäßig zu brechen 😉 „Mal schnell ein Update machen“ – Und was passiert regelmäßig? Irgendetwas wird nicht korrekt verknüpft, Zugriffsrechte fehlen plötzlich in einem tief im System vergrabenen Unterordner, Absturz während dem Update etc…

Meine Nextcloud läuft perfekt im Hintergrund – in einem älteren Blogeintrag habe ich eine Cloudlösung noch per USB an der FritzBox und Weiterleitung per DynDNS realisiert – dies hatte jedoch entscheidende Nachteile:

  • Geschwindigkeit (USB 2.0 / Netzwerk)
  • Keine 24/7 Erreichbarkeit (Dynamische IP!)
  • Keine Lösung für mobile Geräte…

Zur Zeit der oben genannten Konfiguration war mir noch nicht wichtig, das mein Handy ebenfalls umfangreich synchronisiert wird. Inzwischen hat sich das geändert, so dass vor allem der letzte Punkt ausschlaggebend für ein Umdenken war! Dank des Raspberry Pi als Server mit externen Festplatte, konnte eine Energie- und Kosten effektive Lösung realisiert werden, die sogar mit verschiedenen Apps unterstützt wird:

 

Der Pi läuft rund um die Uhr im Heimnetz, ohne Zugang nach außen. (Ein Zugriff vom Internet aus, ließe sich aber realisieren und wird von Nextcloud auch angeboten und unterstützt!) Ich meine Geräte so eingestellt, das entweder über den Nextcloud Desktop Client [1] oder die Smartphone App [2] synchronisiert wird, sobald man mit dem Heimnetzwerk verbunden ist:

Das dauert zwar ebenfalls durch die USB 2.0 Schnittstelle des Pi’s ein wenig, passiert aber bequem im Hintergrund und stört damit nicht weiter.

Um zum Grundproblem zurück zu kehren – ich hatte meine Nextcloud noch auf Version 12 laufen und wollte gern durch den Integrierten Updater auf Version 13 springen – dies ist jedoch fehlgeschlagen 😦 Statt eines Logins der Weboberfläche schaute ich nur noch auf eine Nachricht, ich solle mich an meinen Admin wenden… Die Nextcloud war noch per SSH erreichbar aber keine Synchronisation fand mehr statt!

Nach stundenlangem Rumsuchen und probieren, bin ich schließlich auf [3] gestoßen und konnte die Ursache eingrenzen – beim Update ist etwas schief gelaufen und Nextcloud hat sich selbst in den „Maintenance Mode“ (=Wartungsmodus) gesetzt. Also habe Ich das Update erneut per SSH angestoßen, anschließend den Wartungsmodus händisch deaktiviert:

cd /var/www/nextcloud
sudo -u www-data php ./occ upgrade
sudo -u www-data php ./occ maintenance:mode --off

Vorsorglich ein kurzer anschließender Reboot und schon konnte ich endlich wieder auf alles zugreifen und die Synchronisation startete wie gewohnt… Das Update auf die nächste Version wird hoffentlich besser 😉

nextc

[1] https://nextcloud.com/clients/
[2] https://play.google.com/store/apps/details?id=dk.tacit.android.foldersync.full
[3] https://docs.nextcloud.com/server/13/admin_manual/maintenance/update.html
[4] https://help.nextcloud.com/t/stuck-in-maintenance-mode-after-attempt-to-go-to-nextcloud-13/27206
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Über den Wolken… Mein Weg zur Privaten Cloud!

Dropbox, Amazon etc… Alle haben diese neuartige „Cloud“ schon! Und ich? Natürlich auch, man will ja schließlich auf dem Laufenden bleiben =) Doch wozu braucht man überhaupt eine Cloud und was ist das eigentlich?

Die Cloud an sich…

Eine „Cloud“ ist im Endeffekt nichts anderes, als eine Festplatte die überall dort erreichbar ist, wo man auch Zugang zum Internet hat. Man muss sich das ähnlich einer Website vorstellen: Egal von wo aus man zugreift, man sieht immer die gleiche Page. Genauso funktioniert ein Cloudspeicher. Egal von welchem Ort/Gerät etc. man zugreift – man hat immer seine Daten direkt bei der Hand. Doch wozu braucht man das eigentlich?

Die einfachste Vorstellung ist Urlaub! Stellt man sich vor, man wäre im Ausland und es wird einem alles geklaut – Pass, Geld etc. Alles ist weg, wie also aus dem Land kommen ohne gültigem Pass? Eine Passkopie im Cloudspeicher und alles was man noch braucht ist ein Internetcafé und eine Behörde, die aus der Kopie ein legales Dokument macht! Oder zurück aus dem Urlaub und noch keine Zeit gehabt, die gemachten Bilder zu sichten aber alle Freunde wollen Sie sehen? Ab in die Cloud damit und einfach nur noch einen Link schicken =) Lust auf die Musiksammlung auch unterwegs im Handy? Ordnerkopie in die Cloud, Smartphone & Player an und Musik über die Cloud streamen…

Dies sind nur wenige Beispiele um zu verdeutlichen wozu man eine Cloud brauchen könnte, aber die Dienste haben auch Nachteile… Zum einen sind die Daten unverschlüsselt und nicht bei mir sondern bei jemanden, den ich nicht kenne und dem ich nicht vertrauen kann – was könnte er mit meinen Daten anstellen? Und wem zeigt er Sie alles im Zweifelsfall? Und warum werden Behörden ohne Probleme Zugang gewährt? (Siehe Beispiel Dropbox – US Behörden können ohne größere Probleme auf den Speicher zugreifen) Zudem ist die Authentifizierung meist recht löchrig und natürlich umso mehr Leute den Dienst nutzen, umso mehr Attraktivität bekommt er für Angriffe von außen!

Und meine Wolke?

Was liegt also näher, als eine eigene Cloud aufzusetzen? OK, zugegeben ist es keine echte Cloud 🙂 Aber zumindest das Prinzip dahinter soll das gleiche werden! Ich will einen Speicher, der sicher ist (also auch zu dem ich physikalisch Zugang habe), der überall sowohl von PC und auch vom Smartphone zu erreichen ist, verschlüsselt werden kann und Angriffstechnisch recht sicher ist.

Soweit so gut, meine Erste Wahl viel also auf das Thema Kosten. Den ganzen Tag den Rechner an, nur das ich mal irgendwann irgendwo auf ein Bild zugreifen kann? Nein Danke… Doch was ist denn immer online? Genau, mein Router! Mit integrierter Stromsparfunktion wird er nur aktiv, wenn ich ihn benötige! Und was hat das gute Stück? Einen USB Anschluss =) Nach einer Weile Googlen und Konfigurationen überlegen war ich schlauer – meine Fritzbox wird zum FTP Server! So sollte das dann etwa werden:

Um meinen heimischen USB Stick von Überall aus erreichbar zu machen, musste ich den Dienst DynDNS nutzen. Im Internet hat jede IP Adresse einen sogenannten Lease – eine Überlebenszeit. Nach 24 Stunden spätestens ist der Lease abgelaufen, die Adresse wird erneuert – für meine Cloud heißt das jedoch, dass nach einen Tag Schluss ist mit dauerhaft erreichbar sein! Um meine sich ändernde, dynamische IP jedoch immer erreichbar zu machen, brauche ich DynDNS! Dieser Dienst weißt einer festen Webadresse eine dynamische IP zu. Sobald sich die eigene IP ändert, wird die Adresse neu zugeordnet, die Namensauflösung (DNS = Domain Name System) funktioniert wieder und man merkt davon absolut nichts.

Ich habe also meinen USB Stick an die FritzBox gesteckt, unter Internet > Freigaben > Dynamic DNS meine DynDNS Daten eingetragen, den NAS Speicher + ausreichend starkes Passwort – aktiviert und siehe da: Ein FTP Speicher direkt über die FritzBox – meine Private Cloud!

Jeder PC kann FTP über eine DOS Shell oder den normalen Explorer realisieren – das ist kein Problem, doch was macht mein Smartphone? FTP auf dem Android? Natrürlich – mit dem wunderbaren Programm AndFTP – sehr zu empfehlen! Ruck zuck haben ich mich mit meiner „Cloud“ verbunden, kann Daten vom Smartphone auf den Speicher und umgedreht laden. Wenn man den Service als Backup nutzt, ist es vermutlich sicherer das ganze noch in einen Truecryptcontainer zu stecken, aber im Moment ist der Speicher für meine Anwendungszwecke perfekt! Dropbox nutze ich weiterhin gern und oft, jedoch liegt dort nicht mehr als etwas Musik und ein paar Bilder drin… Meine Bewerbungsdaten z.B. liegen jetzt sicher und brav in meiner „eigenen“ Dropbox 🙂

Danke fürs Lesen =)

Windows Mobile vs. Android

Endlich war es soweit, ich konnte das erste Windows Mobile 7 Phone testen, ein LG E900 – im direkten Vergleich zu meinem Motorola Milestone mit Android. Ich habe mir also das gute Stück eine Woche geliehen um es ausgiebig zu testen und zu prüfen, wie es sich im Altag schlägt vor allem auch gegenüber meinem Stein für die Hosentasche 🙂

Die Verarbeitung:

Ich war sehr positiv überrascht vom LG. Robustes Gehäuse, angetriebem vom 1 Ghz Qualcomm Prozessor sehr flüssig, etwas doppelt so schnell beim Booten wie das Milestone, ein Multitouch der sehr gut reagiert und Spaß macht. Das Windows Logo als Homescreentaste sieht schick aus, macht Sinn und macht das Handy individuell – wann gibt es das Androidlogo als einzelne Taste? Wäre meiner Meinung nach sehr Wünschenswert 🙂

Die Ersten Schritte…:

Es geht los – SIM und Akku rein und Kontakte importiert. Später stellte sich herraus das es genau da die erste große Schwäche gab! Alle Nummern die im internationalen Format gespeichert ware (+49….) wurden falsch gespeichert. Aus dem +49… wurde ein +e49 (ähnlich wie bei einem Taschenrechner wenn die angezeigten Stellen nicht mehr ausreichen!) – äußerst ärgerlich da Windows Mobile beim Versenden einer SMS keine Meldung gibt das die Nachricht nicht zugestellt wird und ich dies erst durch Zufall rausfinden musste! Deutlicher Minuspunkt…

Als nächstes Windows Live ID zulegen um in den Market zu kommen – doch da der nächste Rückschlag. Ohne korrekt Eingestelltes Datum keine Chance. Bitte was? Mein Gesichtsausdruck engleiste zu einem deutlichen „WTF?“ – wozu bin ich denn immer Online? Keine automatische Datumsabfrage? Meinem Milestone ist es egal ob ich im Jahr 1900 surfe oder jetzt – es tut was es soll! Beim Registrieren kamen zudem nochmal 2 kryptische Fehlercodes, die das Anmelden im Marketplace verhinderten – bei einem Neuversuch gelang es jedoch sofort. Ein erstes Gefühl vom User als Betatester schlich mir über den Rücken…

Registriert, vernetzt und online!

Die WLAN Verbindung einzurichten ging erstaunlich schnell und gohne Probleme – Zugangsdaten musste ich mir auch nicht zuschicken lassen – online war ich sofort nach Start des Smartphones! Der Marketplace jedoch enttäuschte mich nochmals… Selbst für ein Air Horn – eine Fun App in Form einer Stationtröte – kostet 0,99 Euro! Zum zweiten Mal kam mir ein „WTF“ über die Lippen. Als ich danach eine Remote Zugriffsapp für den PC fand, die gigantische 15 Euro kostete, verschlag mir ganz die Sprache… Wo sind die ganzen Gratisapps die ich aus dem Google Market kenne? Wahnsinn, ohne Kreditkarte geht natürlich auch beim Bezahlen gar nichts… Wenigstens die Spiele sind als Demo verfügbar – Grafikmäßig schicke, gute 3D Grafik und schnelle Darstellung – hier gibt es nichts zu meckern!

Vor- und Nachteile:

Nach kurzer Zeit fragt man jedoch, ob da noch was kommt oder in der Entwicklung vergessen wurde… Es gibt einen Argumented Reality Browser (Kameramodus wird aktiviert, man hält das Gerät in eine Richtung und es werden direkt auf dem Display Restaurants, Cafés in der Nähe etc. eingeblendet mit direkter Anruffunktion) – jedoch gibt es das gleiche bei Android als App „Layer“. Die vorinstallierte Panorama Fotofunktion ist eine tolle Erfindung, siehe Bild rechts, die Bedienung ist kinderleicht und Erklärt sich von selbst. Die Aneinanderreihung der Fotos (das sogenannte „Stitching“) jedoch enttäuscht auf ganzer Linie. Es werden Zwischenstücke der Bilder perspektivisch verzerrt, Größeninformationen stimmen nicht und es fehlen ganze Bereiche der aufgenommen Bilder. Doch wo sind Appmanager, wieso gibt es keinen Gestensupport, Notizblock, wieso kein Copy and Paste zwischen den Officeprogrammen? Hallo Microsoft – ein Smartphone soll auch Spaß machen!

Der Browser deckt meine Erwartungen leider mit vielen negativen Testberichte, die ich gelesen habe. Der Automatische Zoom auf die Displaybreite zerreißt förmlich jedes Layout, wenn Textfelder zum Eingeben aufgerufen werden, schreibt man manchmal sogar außerhalb vom sichbaren Bereich los… Kein Flashsupport, Youtube muss ebenfalls erstmal als Zusatzapp geladen werden bevor man auch nur ein Video sieht.

Die Bedienung ist dafür äußerst intuitiv – man nimmt das Gerät in die Hand und kann es eigentlich perfekt Steuern. Die Kamera löst schnell aus, macht gute Bilder und man kann direkt aus der Kameraansicht mit einem Wisch nach links in die Galeriefunktion schalten. Ein Wisch nach rechts nach dem letzten Bild und man ist wieder im Kameramodus! Absoluter Pluspunkt meiner Meinung nach! Navigation ist leider keine an Board, die GPS Aktualisierung erfolg dafür sehr schnell und recht genau! Radio leider nur Headset – übers Internet wieder nur mit kostenpflichtigen Zusatzapps (Ich weiß nicht wieviele es da umsonst im Android Market gibt…) Das Menü ist wie eine Art Säule angeordnet, ist man am Ende angekommen reicht ein Wisch auf dem Touch und schon geht es wieder von vorn los. Es gibt kein nerviges Zurückscrollen mehr!

Fazit:

Ein gutes Konzept, eine tolle Bedienbarkeit und ein inovatives Design wird leider komplett durch Softwaremängel und den völlig überteuerten Marketplace zunichte gemacht. Ich finde die Idee des Schnell-aufs-Handy-schauen-und-wieder-in-die-Tasche sehr gut, aber ich würde gern genauso schnell meinen Twitteraccount synchronisieren – wieso kann ich mich nicht mit Google syncen und warum keine Möglichkeit der zusätzlichen Homescreens um dort meine Programme abzulegen? Alles viele kleine Dinge, die man von Android gewöhnt ist und die einem schmerzlich fehlen wenn man einmal den Komfort zu schätzen weiß…

Derzeit ist meiner Meinung nach Windows Mobile eine nette Spielerrei, aber keine Konkurrenz zu Android, iPhone OS und den anderen Systemen. Zumindest in diesem Statium noch nicht 🙂

Unendliche Vielfalt…

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Es ist unglaublich…. man verzeihe mir das ich alles klein schreibe aber diesen artikel schreibe ich über mein neues handy, wobei handy der falsche begriff ist.. es ist ein computer der wirklich alles kann!

Ich habe mir nun nach reiflicher überlegung ein milestone von motorola zugelegt und es ist wirklich perfekt! Egal ob verarbeitung oder technik, dieses gerät kann alles und noch viel mehr, über den android marketing kann man sich durch eine gigantische vielzahl von zusatzprogrammen klicken, das browsen geht durch das riesige display wirklich fast komplett ohne zoomen und die tastatur könnte zwar einen etwas besseren druckpunkt haben aber wie man sieht geht das schreiben gut von der hand..

Ich bin total zufrieden und kann jedem, der sich denkt „das braucht man doch nicht“ nur ans herz legen: probiert es aus, ihr werdet nichts mehr anderes als ein intelligentes smartphone haben wollen.. dieses handy wird nicht bedient, es unterstützt mich in meinem leben und hat so viele funktionen zu bieten das ich wohl tage brauche sie alle zu entdecken: )

Für mich steht fest: ein milestone ist was es ist – ein absoluter meilenstein!

QWERTZ Nachtrag…

So der Praxistest des Milestone ist hinter mich gebracht und ich möchte ehrlich und offen sagen: Das Ding hat mich überzeugt. Ich hatte die Informationen des Sliderspieles von einer Seite im Netz und muss sagen es ist absolut hochwertig verarbeitet, der Slider hat nicht das geringste Spiel beim Auf- und Zusliden, die Tasten haben einen guten Druckpunkt und das LCD ist hochauflösend und ordentlich verarbeitet.

Für einen Preis von knapp 400 Euro stört mich einzig und allein der Vertrag. Da ich von einem überaus netten T-Mobile Mitarbeiter erfahren habe, dass die Provider ihre Verträge ab 7. April preislich nach unten schrauben werden, wie auf der Cebit beschlossen, werd ich wohl bald mal nachschauen ob sie es auch einhalten. Trotzdem glaube ich das es wieder nicht möglich sein wird andere Protokolle als HTTP zu nutzen. Warum verstehen Provider nicht das es auch Leute gibt die SSH, FTP und das ganze andere Zeug nutzen wollen… Argh geldgierigen Säcke -.-

Alles in allem das Milestone gefällt mir immer mehr, vor allem weil es bezahlbar ist. Ich werde mich mal genauer mit dem guten Stück beschäftigen, die technischen Daten klingen gut und die Videos auf YouTube versprechen viel Spaß mit dem Smartphone!

QWERTZ und kein Ende… Teil 2

So wie versprochen hier der zweite Teil meiner Qwertz Slider Handyübersicht… Ich habe nochmal bissel recherchiert was der Markt so her gibt und muss sagen: Man muss echt Geld investieren um ein sinnvolles Smartphone zu bekommen was viel kann. Aber lasst die Spiele beginnen:

Das Nokia N900:

  • A-GPS Unterstützung, WLAN, 5MP Cam, Open Source Betriebssystem auf debian Basis, 32 GB Speicher intern, ARM Cortex A8-CPU mit 600 Mhz und 256 MB RAM
  • Das erste Handy was mir bekannt ist was Adobe Flash 9.4 sowie AJAX vollständig unterstützt! Kein Mobile-Youtube mehr! Muss ich unbedingt Praxistest unterziehen 😉
  • Erweiterbar über das Linuxsystem, alle Programme die rein technisch gesehen auf Linux laufen, gehen auch auf dem N900! Durch ein Update ist auch die Akkulaufzeit länger und die Browserdarstellung wurde verbessert.
  • Einziger Nachteil für mich ist der Preis, knapp 600 Euro ohne Vertrag. Bis jetzt ist das Teil für mich erstmal hochinteressant!

Das Motorola Milestone:

  • Android 2.0, WLAN, GPS, HSDPA, 5MP Cam, 550 Mhz CPU, 256 MB Ram, Klinkenbuchse 3,5mm
  • Gute technische Ausstattung aber „billig“ wirkende Verarbeitung – Sliderspiel ist zu groß, Knöpfe wirken klappernd und nicht richtig passend verarbeitet
  • Push-Mail per Exchange, Outlook Sync, Mulitmediafunktionen nur über Zusatzprogramme nachrüstbar, kein Dateiexplorer vorhanden
  • Preis billiger im Vergleich zur Konkurrenz, etwa bei 400 Euro ohne Vertrag. Ich persöhnlich finde das Motorola trotz der Kritik ein gutes Comeback gelungen ist um ihre Marke wieder auf Trab zu bringen! Wird trotzdem vorgemerkt, Praxistest steht noch aus..

Übrigens als kurzer Bericht zu Windows 7: kein Multitasking – Anwendungen werden wahrscheinlich nur „pausiert“, keine Flash Unterstützung, Browser Abwandlung von IE7 (soll aber schneller als iPhone Browser sein laut MS !!!11einseinself)… FAIL Microsoft! Ich hab es in nem Vorschauvideo gesehen, ich find es toll als Bildbetrachter aber als Handy OS? Naja…

Das wars erstmal, ich werde noch ein wenig suchen nach anderen Modellen und natürlich noch berichten wie mein persöhnlicher Eindruck war. Ich werde das N900 und das Milestone persöhnlich testen, zur Zeit tendiere ich wirklich zum N900 bzw. zum X2.

QWERTZ und kein Ende… Teil 1

Ich will diesmal mich mal kurz und bündig fassen da ich Hilfe brauche. Ich suche ein Smartphone. Nein, kein Mulitmediaschnickschnackhandy, ich brauche ein Telefon was meinen Laptop unterwegs (fast) ersetzen kann. Ich benutze eigentlich fast alle Internetprotokolle die das Web hergibt und arbeite mit Ihnen, ich bin ein geborener Multitasker und ich will auch Anwendungen die das Web 2.0 ausmacht, nutzen! Das heißt ich will nicht auf abgespeckte Seiten mit einer Menge Funktionseinschnitte kommen, sondern auf die Seite, die ich auch im „normalen“ Internet sehe kommen!

Mein erstes Kriterium was KEIN Smartphone im Moment schafft ist ein Vernichtendes: Es gibt kein Handy was Flash kann. Ja ich meine das echte Flash. Nicht diese MobileYouTube Scheiße die man auf manchen Brandinggeräten findet. Falls es jemand nicht weiß, das was bei YouTube.de auf dem Smartphone kommt ist eine Mobileseite und nicht das „echte“ YouTube. Egal, liebe Hersteller: Das nervt tierisch! Trotz das YouTube auch bald mit HTML5 ansehbar ist, Flash ist nun mal so weit verankert das es einfach Pflicht ist, egal ob man es mag oder nicht.

Eine kleine Übersicht zwischen denen Modellen die ich mir angeschaut hab, kurz zusammengefasst Ihre Vor- und Nachteile nur für meine fleißigen Leser:

Das Sony Ericsson XPERIA X2:

* Vorteile: 8,1 MP Kamera, Klinkenbuchse, HSPA, WLAN, GPS, vollständige Personalisierung durch unterschiedliche „Desktops“ die Panels genannt werden und welche Uhrzeitabhängig dargestellt werden können

* Unbekannt: Prozessortaktung, einige Quellen lassen die gleiche CPU wie beim X1 vermuten, 528 Mhz und knapp 256 MB RAM. Nur besser angepasst und Geschwindigkeitsoptimiert…

* Nachteil: Eindeutig der Preis. Über 570 Euro. Disqualifikation…

Das Palm Pre:

* Vorteil: Ohne ende stylisch. Ich finde es absolut toll vom Aussehen, in dieser Beziehung iPhone Killer, allein weil das eigenentwickelte WebOS ein Linux als Motor hat 😛 Ein AppStore soll auch vorhanden sein, kleinere aber vollständige Tastatur, WLAN, HSPA, GPS, 3 MP Kamera, Annäherungs-, Licht- und Beschleunigungssensor inkl.

* Nachteil: Einfache Verarbeitung laut vieler Testberichte, das Handy wirkt schnell „billig“ da viel mit Plastik gearbeitet wurde, unter anderem der gesamte Slidemechanismus. Rund 400 Euro. Preis = OK!

Das HTC Touch Pro 2:

* Vorteile: Windows Mobile 6.1 angepasst auf die HTC Oberfläche. 528 Mhz schnelle Qualcomm CPU, 3.2 MP Kamera, WLAN,GPS, HSPA,288 RAM, Slidemechanismus stufenlos

* Nachteile: Und hier kommt für mich nach der schwachen CPU der zweite, größte Nachteil: Die Tasten haben sogut wie keinen Druckpunkt. Es ist so schwammig und ungewohnt gegenüber einer Handytastatur zu schreiben das es für mich sofort ausscheidet. Der Preis liegt in etwa im 450-500 Euro Bereich, für die Kosten ist die Technik zu wenig. Ein paar Euro mehr und ich hab das HD2, was zwar keine Tastatur aber deutlich mehr Features bieten kann.

Teil 1 ist somit beendet, ich werde die Tage noch ein paar Modelle suchen welche mit Tastatur und moderner Technik punkten können, somit seid gespannt und besucht mit bald wieder 😉