Archiv für die Kategorie ‘Persöhnliches’

Dropbox, Amazon etc… Alle haben diese neuartige „Cloud“ schon! Und ich? Natürlich auch, man will ja schließlich auf dem Laufenden bleiben =) Doch wozu braucht man überhaupt eine Cloud und was ist das eigentlich?

Die Cloud an sich…

Eine „Cloud“ ist im Endeffekt nichts anderes, als eine Festplatte die überall dort erreichbar ist, wo man auch Zugang zum Internet hat. Man muss sich das ähnlich einer Website vorstellen: Egal von wo aus man zugreift, man sieht immer die gleiche Page. Genauso funktioniert ein Cloudspeicher. Egal von welchem Ort/Gerät etc. man zugreift – man hat immer seine Daten direkt bei der Hand. Doch wozu braucht man das eigentlich?

Die einfachste Vorstellung ist Urlaub! Stellt man sich vor, man wäre im Ausland und es wird einem alles geklaut – Pass, Geld etc. Alles ist weg, wie also aus dem Land kommen ohne gültigem Pass? Eine Passkopie im Cloudspeicher und alles was man noch braucht ist ein Internetcafé und eine Behörde, die aus der Kopie ein legales Dokument macht! Oder zurück aus dem Urlaub und noch keine Zeit gehabt, die gemachten Bilder zu sichten aber alle Freunde wollen Sie sehen? Ab in die Cloud damit und einfach nur noch einen Link schicken =) Lust auf die Musiksammlung auch unterwegs im Handy? Ordnerkopie in die Cloud, Smartphone & Player an und Musik über die Cloud streamen…

Dies sind nur wenige Beispiele um zu verdeutlichen wozu man eine Cloud brauchen könnte, aber die Dienste haben auch Nachteile… Zum einen sind die Daten unverschlüsselt und nicht bei mir sondern bei jemanden, den ich nicht kenne und dem ich nicht vertrauen kann – was könnte er mit meinen Daten anstellen? Und wem zeigt er Sie alles im Zweifelsfall? Und warum werden Behörden ohne Probleme Zugang gewährt? (Siehe Beispiel Dropbox – US Behörden können ohne größere Probleme auf den Speicher zugreifen) Zudem ist die Authentifizierung meist recht löchrig und natürlich umso mehr Leute den Dienst nutzen, umso mehr Attraktivität bekommt er für Angriffe von außen!

Und meine Wolke?

Was liegt also näher, als eine eigene Cloud aufzusetzen? OK, zugegeben ist es keine echte Cloud 🙂 Aber zumindest das Prinzip dahinter soll das gleiche werden! Ich will einen Speicher, der sicher ist (also auch zu dem ich physikalisch Zugang habe), der überall sowohl von PC und auch vom Smartphone zu erreichen ist, verschlüsselt werden kann und Angriffstechnisch recht sicher ist.

Soweit so gut, meine Erste Wahl viel also auf das Thema Kosten. Den ganzen Tag den Rechner an, nur das ich mal irgendwann irgendwo auf ein Bild zugreifen kann? Nein Danke… Doch was ist denn immer online? Genau, mein Router! Mit integrierter Stromsparfunktion wird er nur aktiv, wenn ich ihn benötige! Und was hat das gute Stück? Einen USB Anschluss =) Nach einer Weile Googlen und Konfigurationen überlegen war ich schlauer – meine Fritzbox wird zum FTP Server! So sollte das dann etwa werden:

Um meinen heimischen USB Stick von Überall aus erreichbar zu machen, musste ich den Dienst DynDNS nutzen. Im Internet hat jede IP Adresse einen sogenannten Lease – eine Überlebenszeit. Nach 24 Stunden spätestens ist der Lease abgelaufen, die Adresse wird erneuert – für meine Cloud heißt das jedoch, dass nach einen Tag Schluss ist mit dauerhaft erreichbar sein! Um meine sich ändernde, dynamische IP jedoch immer erreichbar zu machen, brauche ich DynDNS! Dieser Dienst weißt einer festen Webadresse eine dynamische IP zu. Sobald sich die eigene IP ändert, wird die Adresse neu zugeordnet, die Namensauflösung (DNS = Domain Name System) funktioniert wieder und man merkt davon absolut nichts.

Ich habe also meinen USB Stick an die FritzBox gesteckt, unter Internet > Freigaben > Dynamic DNS meine DynDNS Daten eingetragen, den NAS Speicher + ausreichend starkes Passwort – aktiviert und siehe da: Ein FTP Speicher direkt über die FritzBox – meine Private Cloud!

Jeder PC kann FTP über eine DOS Shell oder den normalen Explorer realisieren – das ist kein Problem, doch was macht mein Smartphone? FTP auf dem Android? Natrürlich – mit dem wunderbaren Programm AndFTP – sehr zu empfehlen! Ruck zuck haben ich mich mit meiner „Cloud“ verbunden, kann Daten vom Smartphone auf den Speicher und umgedreht laden. Wenn man den Service als Backup nutzt, ist es vermutlich sicherer das ganze noch in einen Truecryptcontainer zu stecken, aber im Moment ist der Speicher für meine Anwendungszwecke perfekt! Dropbox nutze ich weiterhin gern und oft, jedoch liegt dort nicht mehr als etwas Musik und ein paar Bilder drin… Meine Bewerbungsdaten z.B. liegen jetzt sicher und brav in meiner „eigenen“ Dropbox 🙂

Danke fürs Lesen =)

Windows Mobile vs. Android

Veröffentlicht: 7. Januar 2011 in Persöhnliches, Technik

Endlich war es soweit, ich konnte das erste Windows Mobile 7 Phone testen, ein LG E900 – im direkten Vergleich zu meinem Motorola Milestone mit Android. Ich habe mir also das gute Stück eine Woche geliehen um es ausgiebig zu testen und zu prüfen, wie es sich im Altag schlägt vor allem auch gegenüber meinem Stein für die Hosentasche 🙂

Die Verarbeitung:

Ich war sehr positiv überrascht vom LG. Robustes Gehäuse, angetriebem vom 1 Ghz Qualcomm Prozessor sehr flüssig, etwas doppelt so schnell beim Booten wie das Milestone, ein Multitouch der sehr gut reagiert und Spaß macht. Das Windows Logo als Homescreentaste sieht schick aus, macht Sinn und macht das Handy individuell – wann gibt es das Androidlogo als einzelne Taste? Wäre meiner Meinung nach sehr Wünschenswert 🙂

Die Ersten Schritte…:

Es geht los – SIM und Akku rein und Kontakte importiert. Später stellte sich herraus das es genau da die erste große Schwäche gab! Alle Nummern die im internationalen Format gespeichert ware (+49….) wurden falsch gespeichert. Aus dem +49… wurde ein +e49 (ähnlich wie bei einem Taschenrechner wenn die angezeigten Stellen nicht mehr ausreichen!) – äußerst ärgerlich da Windows Mobile beim Versenden einer SMS keine Meldung gibt das die Nachricht nicht zugestellt wird und ich dies erst durch Zufall rausfinden musste! Deutlicher Minuspunkt…

Als nächstes Windows Live ID zulegen um in den Market zu kommen – doch da der nächste Rückschlag. Ohne korrekt Eingestelltes Datum keine Chance. Bitte was? Mein Gesichtsausdruck engleiste zu einem deutlichen „WTF?“ – wozu bin ich denn immer Online? Keine automatische Datumsabfrage? Meinem Milestone ist es egal ob ich im Jahr 1900 surfe oder jetzt – es tut was es soll! Beim Registrieren kamen zudem nochmal 2 kryptische Fehlercodes, die das Anmelden im Marketplace verhinderten – bei einem Neuversuch gelang es jedoch sofort. Ein erstes Gefühl vom User als Betatester schlich mir über den Rücken…

Registriert, vernetzt und online!

Die WLAN Verbindung einzurichten ging erstaunlich schnell und gohne Probleme – Zugangsdaten musste ich mir auch nicht zuschicken lassen – online war ich sofort nach Start des Smartphones! Der Marketplace jedoch enttäuschte mich nochmals… Selbst für ein Air Horn – eine Fun App in Form einer Stationtröte – kostet 0,99 Euro! Zum zweiten Mal kam mir ein „WTF“ über die Lippen. Als ich danach eine Remote Zugriffsapp für den PC fand, die gigantische 15 Euro kostete, verschlag mir ganz die Sprache… Wo sind die ganzen Gratisapps die ich aus dem Google Market kenne? Wahnsinn, ohne Kreditkarte geht natürlich auch beim Bezahlen gar nichts… Wenigstens die Spiele sind als Demo verfügbar – Grafikmäßig schicke, gute 3D Grafik und schnelle Darstellung – hier gibt es nichts zu meckern!

Vor- und Nachteile:

Nach kurzer Zeit fragt man jedoch, ob da noch was kommt oder in der Entwicklung vergessen wurde… Es gibt einen Argumented Reality Browser (Kameramodus wird aktiviert, man hält das Gerät in eine Richtung und es werden direkt auf dem Display Restaurants, Cafés in der Nähe etc. eingeblendet mit direkter Anruffunktion) – jedoch gibt es das gleiche bei Android als App „Layer“. Die vorinstallierte Panorama Fotofunktion ist eine tolle Erfindung, siehe Bild rechts, die Bedienung ist kinderleicht und Erklärt sich von selbst. Die Aneinanderreihung der Fotos (das sogenannte „Stitching“) jedoch enttäuscht auf ganzer Linie. Es werden Zwischenstücke der Bilder perspektivisch verzerrt, Größeninformationen stimmen nicht und es fehlen ganze Bereiche der aufgenommen Bilder. Doch wo sind Appmanager, wieso gibt es keinen Gestensupport, Notizblock, wieso kein Copy and Paste zwischen den Officeprogrammen? Hallo Microsoft – ein Smartphone soll auch Spaß machen!

Der Browser deckt meine Erwartungen leider mit vielen negativen Testberichte, die ich gelesen habe. Der Automatische Zoom auf die Displaybreite zerreißt förmlich jedes Layout, wenn Textfelder zum Eingeben aufgerufen werden, schreibt man manchmal sogar außerhalb vom sichbaren Bereich los… Kein Flashsupport, Youtube muss ebenfalls erstmal als Zusatzapp geladen werden bevor man auch nur ein Video sieht.

Die Bedienung ist dafür äußerst intuitiv – man nimmt das Gerät in die Hand und kann es eigentlich perfekt Steuern. Die Kamera löst schnell aus, macht gute Bilder und man kann direkt aus der Kameraansicht mit einem Wisch nach links in die Galeriefunktion schalten. Ein Wisch nach rechts nach dem letzten Bild und man ist wieder im Kameramodus! Absoluter Pluspunkt meiner Meinung nach! Navigation ist leider keine an Board, die GPS Aktualisierung erfolg dafür sehr schnell und recht genau! Radio leider nur Headset – übers Internet wieder nur mit kostenpflichtigen Zusatzapps (Ich weiß nicht wieviele es da umsonst im Android Market gibt…) Das Menü ist wie eine Art Säule angeordnet, ist man am Ende angekommen reicht ein Wisch auf dem Touch und schon geht es wieder von vorn los. Es gibt kein nerviges Zurückscrollen mehr!

Fazit:

Ein gutes Konzept, eine tolle Bedienbarkeit und ein inovatives Design wird leider komplett durch Softwaremängel und den völlig überteuerten Marketplace zunichte gemacht. Ich finde die Idee des Schnell-aufs-Handy-schauen-und-wieder-in-die-Tasche sehr gut, aber ich würde gern genauso schnell meinen Twitteraccount synchronisieren – wieso kann ich mich nicht mit Google syncen und warum keine Möglichkeit der zusätzlichen Homescreens um dort meine Programme abzulegen? Alles viele kleine Dinge, die man von Android gewöhnt ist und die einem schmerzlich fehlen wenn man einmal den Komfort zu schätzen weiß…

Derzeit ist meiner Meinung nach Windows Mobile eine nette Spielerrei, aber keine Konkurrenz zu Android, iPhone OS und den anderen Systemen. Zumindest in diesem Statium noch nicht 🙂

Wikileaks und kein Ende…

Veröffentlicht: 30. November 2010 in Persöhnliches
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Whistleblowing ist das neue Trendwort des Jahres, so kommt es mir zumindest vor. Direkt hinter Terror… Und wieder gibt es etwas, was der Auffassung einiger Leute nah an Terror herrankommt!

Wikileaks ist eine Website, die vertrauliche Informationen an die Öffentlichkeit trägt, die von den Verantwortlichen geheimgehalten werden, aus welchen Gründen auch immer. Wenn man dies hört und jemanden unbedarften und unvoreingenommen Wikileaks so präsentiert – wer sollte da etwass dagegen haben?

Aber etwas gibt es, das mich stört. Ich bin dafür, bristande Informationen aller Art im Sinne der Transparenz an die Öffentlichkeit zu bringen, ich will nicht das hören, was mir unsere Politiker herbeten, weil mein Vertrauen zu diesen Leuten komplett erloschen ist. Ich möchte Klartext, ich will die Wahrheit auch wenn Sie unangenehm ist. Doch muss dies mit dem ungeheuren Medienrummel erfolgen? Medienrummel, der von Wikileaks über Twitter, alle mögliche Nachrichtenmagazine gestreut wird, das etwas erscheint „das die Welt verändern wird..“? Solche Thesen gibt allen Wikileaks Gegnern reichlich Zündstoff für eine großangelegten Gegenoffensive, sei es über Marketing oder einfach in Lügen das das brisante Material was dort veröffentlich ist, falsch und gefälscht sei etc.

Nicht umsonst wurde die Website von Wikileaks von einem politisch motivierten Gegner [1] mithilfe eines DDoS Angriffs lahm gelegt.. Würden die Berichte zeitgleich veröffentlich, zeitgleich an alle Nachrichtenblätter und -magazine  wäre dies sicher nicht passiert da es ja bereits zu spät gewesen wäre. Und ich habe keinen Zweifel das im Zeitalter des Internets schnell genug geht wenn jemand brisante Informationen leakt, die nicht für alle bestimmt sind…

Zudem ist mir leider immer mehr Julian Assange ein Dorn im Auge… Solche Websiten wie [2], die mich gerade auf Twitter erreicht haben, schürt leider immer mehr das Bild einer Ein-Mann-Whistleblowing-Armee. Mit allen Nachteilen… Gegen Assange läuft zur Zeit ein Verfahren wegen angeblicher Vergewaltigung und Er ist mit Haftbefehl gesucht, wie schnell kann diese Private Publicity auch auf Wikileaks abfärben und die Platform komplett ruinieren?

Gerade jetzt, im allgegenwärtigen Terrorgeschrei der Regierungen ist Wikileaks ein gefundenes Opfer. Denn vor aller Euphorie durch die Veröffentlichung von Außenpolitschen Verhalten (wenn ich es mal so nennen kann), vergessen einige vielleicht, dass Diplomatie auf Vertrauen basiert. Und ich werde sicherlich nicht der einzige sein, der sich jetzt vorstellen kann das das Vertrauen in die USA von Grund auf erneuert werden muss. Und das dies nicht nur Vorteile hat, kann sich jeder denken.

Ich persöhnlich bin der Meinung das die Veröffentlichung dieser Dokumente auf der einen Seite im Sinne von Transparenz und Öffentlichkeit der Regierung gegenüber Ihrem Volk wissenswert und informativ ist, auf der anderen Seite ist es nicht der „Supergau“ den ich von den Nachrichten von Twitter erwartet, vielleicht sogar „erfhofft“ habe. Der Rummel ist zu groß gewurden und für mich bei der Erscheinung der Docs irgendwie verpufft wie eine Seifenblase, trotz des Wissens das diese Informationen brisant sind.

Ich hoffe das Wikileaks einen Gang runter schaltet und sich nicht mit allen anlegt, nur um einen Informationskrieg zu starten den sie unmöglich gewinnen können. Den ich könnte mir vorstellen das einige Leute mit guten Informationen sich nicht an dieses Portal wenden, weil Ihnen die Art diese Informationen zu verbreiten, wiederspricht oder sie Angst haben durch den riesigen Medienrummel enttarnt zu werden.

Danke fürs Lesen, Kommentare sind immer erwünscht 🙂

[1] http://www.gulli.com/news/hacktivist-bekennt-sich-zu-cyber-angriff-auf-wikileaks-2010-11-29

[2] http://www.forbes.com/2010/11/29/julian-assange-wikileaks-business-media-assange_lander.html

Unendliche Vielfalt…

Veröffentlicht: 20. Oktober 2010 in Persöhnliches, Technik
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Es ist unglaublich…. man verzeihe mir das ich alles klein schreibe aber diesen artikel schreibe ich über mein neues handy, wobei handy der falsche begriff ist.. es ist ein computer der wirklich alles kann!

Ich habe mir nun nach reiflicher überlegung ein milestone von motorola zugelegt und es ist wirklich perfekt! Egal ob verarbeitung oder technik, dieses gerät kann alles und noch viel mehr, über den android marketing kann man sich durch eine gigantische vielzahl von zusatzprogrammen klicken, das browsen geht durch das riesige display wirklich fast komplett ohne zoomen und die tastatur könnte zwar einen etwas besseren druckpunkt haben aber wie man sieht geht das schreiben gut von der hand..

Ich bin total zufrieden und kann jedem, der sich denkt „das braucht man doch nicht“ nur ans herz legen: probiert es aus, ihr werdet nichts mehr anderes als ein intelligentes smartphone haben wollen.. dieses handy wird nicht bedient, es unterstützt mich in meinem leben und hat so viele funktionen zu bieten das ich wohl tage brauche sie alle zu entdecken: )

Für mich steht fest: ein milestone ist was es ist – ein absoluter meilenstein!

Quellcode…

Veröffentlicht: 6. September 2010 in Persöhnliches, Programmieren
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Es ist 3:06 – was zur Hölle treibt einen um diese Uhrzeit zu einem Montag morgen an den PC? Ich sags euch… Es ist das Verlangen nach etwas, das den Menschen schon seit Jahrzehnten antreibt – etwas zu erschaffen.

Da ich Handwerklich eher minimal begabt bin, programmiere ich. Schon seit Jahren und immernoch mit so viel Spaß wie seit ich das erste Mal auf dem Commodore 64 angefangen habe… Und ich programmiere meine Tools, die es sicher irgendwo schon mal gibt, aber nie so wie ICH es gern hätte. Ich will auch nicht alles auf dem Silbertablet bekommen. Ich will mich hinsetzen und mir einen Kopf machen müssen, wie ich die für den normalen Endanwender gar nicht sichtbaren Probleme lösen kann. Das ist genau das was ich tun möchte. Und wenn ich wie gerade eben eine Funktion geschrieben habe, die erkennt wann neue Dateien in einem Spezifischen Ordner erscheinen, abwartet bis der Schreibzugriff von fremden Programmen aufgehört hat und dann die Datei umbenennt und verschiebt – bin ich doch manchmal recht stolz auf mich.

Ist es nachvollziehbar? Nein. Für Nicht-Nerds wenn ich das mal so sagen darf, ist dieses Verhalten nicht nachvollziehbar. Bis spät Nachts die Tastatur klappern lassen, sich rumärgern an kleinen Problemen, kämpfen wenn etwas nicht gleich so will wie es soll (was fast zu 100 % der Fall ist…) aber sich am Ende dennoch freuen wenn es funktioniert. So etwas muss man mal gemacht haben, genau wie LAN Partys – einfach um die Faszination nachvollziehen zu können.

Ja, es ist vielleicht Zeitverschwendung – aber es ist zugleich auch das sinnvollste was man tun kann wenn man ein denkender Mensch ist: Etwas erfinden um anderen zu helfen! Und auch wenn man sich manchmal nur selbst hilft – man hat seinen Kopf angestrengt um ein Problem zu lösen. Das Allein hat doch schon Applaus verdient 😉

Danke und Gut Nacht…

QWERTZ und kein Ende… Teil 1

Veröffentlicht: 4. Februar 2010 in Persöhnliches, Technik

Ich will diesmal mich mal kurz und bündig fassen da ich Hilfe brauche. Ich suche ein Smartphone. Nein, kein Mulitmediaschnickschnackhandy, ich brauche ein Telefon was meinen Laptop unterwegs (fast) ersetzen kann. Ich benutze eigentlich fast alle Internetprotokolle die das Web hergibt und arbeite mit Ihnen, ich bin ein geborener Multitasker und ich will auch Anwendungen die das Web 2.0 ausmacht, nutzen! Das heißt ich will nicht auf abgespeckte Seiten mit einer Menge Funktionseinschnitte kommen, sondern auf die Seite, die ich auch im „normalen“ Internet sehe kommen!

Mein erstes Kriterium was KEIN Smartphone im Moment schafft ist ein Vernichtendes: Es gibt kein Handy was Flash kann. Ja ich meine das echte Flash. Nicht diese MobileYouTube Scheiße die man auf manchen Brandinggeräten findet. Falls es jemand nicht weiß, das was bei YouTube.de auf dem Smartphone kommt ist eine Mobileseite und nicht das „echte“ YouTube. Egal, liebe Hersteller: Das nervt tierisch! Trotz das YouTube auch bald mit HTML5 ansehbar ist, Flash ist nun mal so weit verankert das es einfach Pflicht ist, egal ob man es mag oder nicht.

Eine kleine Übersicht zwischen denen Modellen die ich mir angeschaut hab, kurz zusammengefasst Ihre Vor- und Nachteile nur für meine fleißigen Leser:

Das Sony Ericsson XPERIA X2:

* Vorteile: 8,1 MP Kamera, Klinkenbuchse, HSPA, WLAN, GPS, vollständige Personalisierung durch unterschiedliche „Desktops“ die Panels genannt werden und welche Uhrzeitabhängig dargestellt werden können

* Unbekannt: Prozessortaktung, einige Quellen lassen die gleiche CPU wie beim X1 vermuten, 528 Mhz und knapp 256 MB RAM. Nur besser angepasst und Geschwindigkeitsoptimiert…

* Nachteil: Eindeutig der Preis. Über 570 Euro. Disqualifikation…

Das Palm Pre:

* Vorteil: Ohne ende stylisch. Ich finde es absolut toll vom Aussehen, in dieser Beziehung iPhone Killer, allein weil das eigenentwickelte WebOS ein Linux als Motor hat 😛 Ein AppStore soll auch vorhanden sein, kleinere aber vollständige Tastatur, WLAN, HSPA, GPS, 3 MP Kamera, Annäherungs-, Licht- und Beschleunigungssensor inkl.

* Nachteil: Einfache Verarbeitung laut vieler Testberichte, das Handy wirkt schnell „billig“ da viel mit Plastik gearbeitet wurde, unter anderem der gesamte Slidemechanismus. Rund 400 Euro. Preis = OK!

Das HTC Touch Pro 2:

* Vorteile: Windows Mobile 6.1 angepasst auf die HTC Oberfläche. 528 Mhz schnelle Qualcomm CPU, 3.2 MP Kamera, WLAN,GPS, HSPA,288 RAM, Slidemechanismus stufenlos

* Nachteile: Und hier kommt für mich nach der schwachen CPU der zweite, größte Nachteil: Die Tasten haben sogut wie keinen Druckpunkt. Es ist so schwammig und ungewohnt gegenüber einer Handytastatur zu schreiben das es für mich sofort ausscheidet. Der Preis liegt in etwa im 450-500 Euro Bereich, für die Kosten ist die Technik zu wenig. Ein paar Euro mehr und ich hab das HD2, was zwar keine Tastatur aber deutlich mehr Features bieten kann.

Teil 1 ist somit beendet, ich werde die Tage noch ein paar Modelle suchen welche mit Tastatur und moderner Technik punkten können, somit seid gespannt und besucht mit bald wieder 😉

3D wird kommen!

Veröffentlicht: 9. Januar 2010 in Persöhnliches, Technik

Ich dachte die Zeit mit den roten und grünen Folie in einer lächerlichen Papp Faltbrille sind vorbei. Und wisst ihr was? Sie ist es! 3D ist tot – es lebe 3D! Früher wurde dem Auge mit dieser Farbänderung ein räumliches Bild vorgegaukelt, jetzt passiert das mit stereoskopischen Halbbildern. Klingt kompliziert, ist aber recht einfach:

Ein Bild wird im Abstand von ca. 70mm zweimal aufgenommen was den Abstand der Augen nahe kommt. Diese beiden Blickwinkel werden im Film übereinander gelegt, schaut man also ohne 3D Brillen oder anderen Hilfsmitteln einen 3D Film werden sämtliche Motive wie doppelt erscheinen. Mit einer 3D Brille werden die Bilder allerdings im Gehirn wieder zusammengesetzt und das Bild erscheint mit räumlicher Tiefe. Um das zu verdeutlichen gibt es einen einfachen Test: Schaut einfach auf einen Gegenstand der etwas entfernt von euch steht und dann macht abwechselnd das rechte und das linke Auge zu – siehe da: Der Gegenstand wird immer leicht aus einer anderen Perspektive dargestellt – genau das gleiche wie die 3D Technik im Kino!

Aber jetzt genug der Erklärungen – wie war mein erster Eindruck? Ich sags euch: Überwältigend! Es ist absolut wundervoll anzusehen wenn man denkt man ist mitten im Film! Ich war bei AVATAR im Kino und ganz abgesehen davon, das der Film wirklich das beste ist was ich in den letzten Jahren gesehen habe – in 3D wirkt es noch ne ganze Stufe besser! Ich kann es auf jeden Fall allen empfehlen, sich diesen Film anzuschauen. Die Story ist der Hammer, die Charaktere, die Welt und alles andere wirkt so perfekt und passend – es macht einfach Spaß sich dieses Feuerwerk der Augen in 3D anzusehen, man wird mitgerissen und alles wirkt so natürlich obwohl 80% von dem Film am Computer entstanden ist. 3D wird definitiv die Zukunft werden und wenn ich ehrlich bin auch die einzigste Alternative die der Filmbranche noch bleibt in Zeiten der immer größeren Video-on-Demand Techniken wie z.B. maxdome oder ähnlichen. Abwarten und Tee trinken…