Archiv für Dezember, 2009

Mein Fazit: Fulltouchhandys

Veröffentlicht: 28. Dezember 2009 in Persöhnliches, Technik

Nachdem ich also über eine Woche ausgiebig mein erstes Fulltouchhandy testen konnte, muss ich leider ein ernüchterndes Fazit ziehen: Mir fehlen die Tasten wirklich sehr. Vor allem das SMS schreiben ist auf einer virutellen QUERTZ Tastatur möglich, doch sehr gewöhnungsbedürftig. Die Bedienung ist immer darauf angewiesen das man aufs LCD schaut. Blind bedienen war gestern, was mir persöhnlich doch sehr fehlt..

Es ist toll, schnelle und moderne Technik in den Händen zu halten, aber ich habe mal wieder gemerkt das doch zu bestimmt 80 % die Software das ausmacht, was das Handy im Endeffekt leisten kann. Wenn das, was auf dem guten Stück läuft, beim Bedienen nur behindert oder alles so kompliziert macht, nützt das modernste Handy nichts. Denn früher oder später nerven Kinderkrankheiten nur noch und man merkt das die Hersteller vor allem möglichst viel Technik in die kleinen Wunderkisten stecken wollen, ohne darauf zu achten es mit der Software perfekt abzustimmen. Nur ein Wort: Usability! Das ist genau das was Apple hinbekommt: intuitiv bedienbar bei guten Design und einer Software bei der man deutlich merkt, das die Entwickler lang an ihr geschraubt haben..

Goodbye HTC, sollte das HD3 irgendwann eine QUERTZ Tastatur wie z.B. beim rechts zu sehenden Sony Ericcson X2 haben, welche ausklappbar unter dem Touch liegt, darf es auch gern doppelt so dick sein wie das HD2, aber Tasten kann eben doch nichts ersetzen. Weil wir gerade beim X2 sind… die nächsten Tage gibts nen ausführlichen Technikbericht von dem guten Stück, das hat es mir nämlich auch sehr angetan und ich bin überaus gespannt ob es beim „First Contact“ das halten kann, was es verspricht 😛

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FAILfone…

Veröffentlicht: 22. Dezember 2009 in Zwischenmenschliches

Plötzlich steh ich da im Laden, in meinen Händen das neue HTC HD2, meine Augen strahlen beim Anblick dieses großen wunderbaren Displays und auf einmal, ganz unverhofft (fast wäre ich erschrocken) kommt ein quälend nettes „Brauchste Hilfe?“ von der Seite.. Erstens mag ich es nicht als Kunde mit „Du“ angesprochen zu werden, nur weil ich noch unter 30 bin. Zudem hasse ich es, wenn ich schon bei den ersten zwei Wörtern merke, das der Herr der mich gerade anspricht, überhaupt keine Lust hat auf seinen Job…

Egal, ich hab ihm eine Chance gegeben, schließlich bin ich kein Unmensch. Ich fragte also was er mir denn für ein Angebot machen könnte für das gute Stück. Er wusste ja nicht das ich bereits wusste was er sagt ^^ Dachte ich zumindest. Das HTC gäbe es nur mit Internet Flat für 50 Euro im Monat. Zuzüglich 150 Euro Sofortzahlung. Macht bei 24 Monaten Vertragslaufzeit Gesamtkosten von 1350 Euro. GEHTS NOCH? Laut Onlineportal von Vodafone bezahle ich 10 Euro im Monat für eine Internetflat zusätzlich zum bestehenden Vertrag und keine 50. Dachte ich zumindest…

Beim Überprovider Vodafone ist nämlich eine Internetflat keine Internetflat. Die Billigoption gilt laut Verkäufer nur für Web basierte Dienste, also nur Port 80 und 8080. Das heißt Surfen. Mehr nicht. Kein FTP, kein SSH, kein Skype. Und nach 1 GB (bzw. 5 GB in der Luxusvariante) wird auf GPRS Geschwindigkeit gedrosselt. Wie dumm ist es, sich ein Handy zu kaufen was HSDPA bringt, also über 7 Mbit/s und dann nach einem Gigabyte runtergedrosselt wird… Das ist als würde man einen Ferrari kaufen und alle Gänge bis auf den ersten rausbauen. Und JA, ich verbrauche locker ein GB. Wenn ich einen Computer in der Hemdtasche habe, nutze ich auch Computersachen. Und die brauchen Platz. Und wenn ich per FTP meinen Client bespiele dann ist ein Gigabyte gar nichts…

Sorry Vodafone, solltet ihr irgendwann merken das die mobilen Smartphones sich immer mehr durchsetzen, werdet ihr auch merken das so etwas sich nur bei Kunden durchsetzt die davon keine Ahnung haben bzw. zuviel Geld haben. Ich jedenfalls werde euch keine 50 Ocken in den Rachen werfen nur um mobil online zu sein und ich hab zum Glück auch keine 13 Jährige Freude vor denen ich angeben muss. Ich bezahle für meine echte Flatrate zuhause ja nichtmal die Hälfte und da hab ich keine Drosselung, auch nicht nach 100 GB… FAIL!

Die Würfel sind gefallen…

Veröffentlicht: 22. Dezember 2009 in Technik

Nein, wir spielen kein Schwindel Mäx. Ich habe es heute den zweiten Tag nutzen können, das LG Arena. Da ich arbeitstechnisch mit dem Gerät tagtäglich zu tun habe, kenn ich natürlich auch seine Macken und Vorzüge und ich muss sagen selbst wenn man das Gerät noch nie in der Hand gehalten hat fällt einem (leider) sofort einwas negativ auf: Wer große Finger hat sollte tunlichst vermeiden, das Handy seitlich zu drehen und damit über den Neigungssensor die Quertz Tastatur zu aktivieren.. Denn das wird selbst für mich mit eher kleinen Händen zur echten Schwierigkeit dort schnell und effektiv SMS oder Notizen zu verfassen. Zudem reagiert der Neigungssensor wirklich äußerst sensibel, viel zu sensibel meiner Meinung nach. Sobald man auf der Couch liegt und das Handy nicht genau gerade hält, ein bisschen schräg und schon klappt das Display hin und her. Ärgerlich wenn man mitten im Schreiben ist..

Jedoch möchte ich nicht nur wettern, nach etwas Übung und wenn man mit den oben genannten „Kinderkrankheiten“ des Arenas vertraut ist, macht das Arbeiten mit dem Gerät wirklich Spaß. Als Smartphone möchte ich es trotz WLAN, GPS, HSDPA, Radio etc. nicht bezeichnen, dafür ist mir alles zu wenig miteinander verbunden. Viele tolle Programme aber warum kann ich z.B. die GPS Koordinaten eines Kontaktes mit dem Eintrag im Telefonbuch verknüpfen? Da weiß ich wo er wohnt, könnte das Handy mit einer Navi App direkt als Wegweißer nutzen, denn das große 3,4“ LCD ist wirklich brillant, gestochene Farben, toller Kontrast, durch die kapazitive Eigenschaft des Touchscreens (= Reaktion nur auf „lebende“ Sachen, mit Stift keine Reaktion – nur mit Finger bedienbar) macht das Arbeiten Spaß.

Einzig und allein die Software ist manchmal seeehr langsam, die Drehungen beim Schwenken des Handys sehen top aus, aber nach dem 50. Mal anschauen nervt es das es nicht schneller geht (meiner Meinung nach :P). Was ich loben muss ist die Camera. Für 5 Megapixel macht sie tolle Bilder, feine Farben, schneller Auslöser und guter Autofokus. Die Galerieansicht ist zudem auch bei vielen Bilder schnell geladen und das versenden per MMS oder Mail klappt ruck zuck und reibungslos. Ein wirklich sinnvolles Feature ist der Proximity- bzw. Näherungssensor. Er schaltet (nur) beim Telefonieren das Display ab, sobald das Handy telefoniertypisch ans Ohr gehalten wird, der Akku wirds danken!

Fazit: Das LG Arena ist ein Top Full Touch Handy, mir persöhnlich jedoch durch die Software unnötig „verlangsamt“. Für alle SMS Schreiber die zuvor Tasten gewöhnt sind: Ihr braucht wie ich eine ganze Weile Umgewöhnung versprochen 🙂 Für alle Mulitmediabegeisterten: Ihr werdet das Arena lieben, auch wenn manchmal das zwanghafte iPhone Klonen nervt! Ich jedenfalls genieß es jetzt noch jeden Tag wo ich es haben darf…

Ich hab da ein Geheimniss…

Veröffentlicht: 20. Dezember 2009 in Technik

Man man man. Da arbeite ich schon in einer Firma, die Handys repariert und plötzlich geht ganz spontan und nach Murphys Gesetz typisch, mein Touchscreen kaputt. Nach einer extrem langen Nacht in der ich versuchte die Daten zu retten (Liebe Hersteller, habt ihr auch mal dran gedacht das der Touch mal kaputt gehen kann und man trotzdem gern seine Daten retten möchte?) ohne irgendetwas auf dem Touch auswählen zu können, hab ich es dann abgegeben und warte nun bis Ende Januar auf die Reparatur. Ja Richtig. Wisst ihr weshalb? „Fehlendes Ersatzteil…“ Ich hasse Sony Ericsson… Egal, ein Tag in meinem Leben ohne Handy. Ich hab mich richtig nackt gefühlt, das ging gar nicht, da sieht man erstmal wie stark dieses kleine Technikding in unserem Leben verwurzelt ist, schon krass. Links oben ist es übrigens, mein defektes Smartphone, ein W960i.

Und jetzt einen herzlichen Gruß an meinen Troubleshooter der ein Herz für einen fleißigen Schrauber hat und mir ein LG KF750 Secret als Ersatz gegeben hat. Siehe rechts 🙂 Das Teil ist zwar schon über ein Jahr alt, hat aber mit seiner 5 Megapixel Camera, Carbon Akkudeckel, kratzfreiem Touchscreen und seinem flachen Design (11,8mm) wirklich das Prädikat „besonders wertvoll“ verdient. Es ist schnell zu bedienen, hat einen Neigungssensor der vor allen bei den vorinstallierten Spielen wirklich zur Geltung kommt und Spaß macht, kann fast überall angepasst werden und hat etwas, was ich heutzutage vermisse: Statt eines langweiligen Hintergrundbildes eine animierte Flash Datei. Das heißt sobald ich mein Handy aufschieb oder das LCD angeht seh ich tolle Animationen und nicht nur ein Bild. Für die einen Spielerrei, ich finds schick.

Tja, ich könnt jetzt weitermachen: Tv-Out, DivX Unterstützung, YouTube Unterstützung, HSDPA, Camera mit Makrofunktion & Autofokus etc pp. Mir gefällt es, mal schauen wie das LG KM900 Arena im Alltagstest überzeugen kann, was ich wahrscheinlich die nächste Woche mal mit nach Hause nehmen kann. Mein erstes Full Touch Handy im Alltagstest. Ich bin gespannt 😛

Ich will HTC heiraten!

Veröffentlicht: 12. Dezember 2009 in Technik

Oh mann, ich hab mir vor einem Jahr mein Sony Ericsson W960i Smartphone gekauft, aber jetzt hab ich etwas gesehen, was alles in den Schatten stellt. An alle iPhone Besitzer die so stolz auf ihr überteuertes Multimedia High-End Produkt sind was ja alles kann und so simpel ist: Ihr könnt einpacken 😛

Nur mal ganz kurz einen kleinen Überblick über die Daten:

  • 1 Ghz Qualcomm MSM 7225 Prozessor
  • 512 MB ROM, 448 MB RAM
  • 4,3 Zoll kapazitiver Touchscreen mit Neigungs- und Näherungssensor
  • Windows Mobile 6.5 mit komplett angepasster Sense Oberfläche
  • Quadband GSM, UMTS, HSDPA (7,2 Mbit/s), WLAN, GPS
  • WLAN mit WEP, WPA und WPA2 Unterstützung
  • Oberfläche mit dynamischen Wetter und intuitiver Bedienung
  • Universeller Micro USB Port (Hinweis: Micro USB wurde als Standart für Handys beschlossen, alle zukünftigen Handys werden sich ausschließlich über Micro USB laden lassen!)
  • Unterstützt VoIP und Skype
  • MMC Unterstützung bis 31 GB (!) MicroSD und SDHC

Das muss man sich mal vorstellen, da kommt eine Firma an und entwickelt mal eben so ein Handy was den Namen eigentlich gar nicht mehr verdient. Das Teil ist ein kleiner PC echt… Durch den schnellen Prozessor wird die Bedienung extrem leichgängig, kleine Hänger und Wartezeiten wenn man z.B. die Kamer öffnet, gehören der Vergangenheit an.

Aber ok, einen Nachteil gibt es leider: Den Preis 😛 Über 600 Euro ist schon recht happig. Aber das man endlich ein Gerät in der Tasche stecken hat, was dem allgegenwärtigen iPhone nicht nur gleichwertig sondern haushoch überlegen ist, macht das Loch auf dem Konto doch noch ertragbar 😛 Und zum Glück arbeite ich in der Branche und bekomm das gute Stück rund 30 % billiger, ich lass mal noch die Torschlusspanik vom Weihnachtsfest vorbei gehen und dann könnte mit der Storch, pardon – HTC ein kleines Baby bringen 😛 Ich glaub ich bin verliebt ❤

VPN macht Spaß!

Veröffentlicht: 10. Dezember 2009 in Technik

Es ist endlich vollbracht…

Da links, da steht er. Und leuchtet. Und freut sich das seine 750 GB immer weiter gefüllt werden mit allerlei interessanter Multimediaunterhaltung. Filme, Dokus, Musik, Bilder… alles was man am liebsten an seinem LCD ansehen möchte.

Aber was nützen einem diese tollen Sachen wenn man es nicht ständig und überall nutzen und darauf zugreifen kann? Ich habs also endlich am Wochenende geschafft, mir mein VPN einzurichten, was ich zudem auch per Handy nutzen kann und so meine Urlaubsfotos mit einer aktiven WLAN Verbindung auch in Hinterindien einem zeigen kann, vorrausgesetzt natürlich ich würde dort jemand kennen, aber Ihr wisst was ich meine 😛

VPN ist eine wunderbare Technologie. Mit einer 128 Bit Verschlüsselung werden alle Daten wie in einem lokalen Netzwerk durch das Internet getunnelt und sind für Außenstehende ohne Zugangsdaten unsichtbar. Die Konfiguration ist an sich sehr leicht, man benötigt einen dynamischen DNS Client wie z.B. dynDNS.org oder ähnliche. dynDNS bringt einen Client für den Server mit, der die Provider IP automatisch dem dazugehörigen DNS Namen übermittelt und somit die IP hinter der gleichbleibenden Adresse ständig anpasst, sollte sie sich ändern. Klappt wunderbar, ist extrem hilfreich! Durch meine Leitung uppe ich Daten mit ca. 40 KB, keine Highspeed Leitung und wahrscheinlich nur mit Wartezeit für Musik bzw. Filme zu nutzen, aber wir haben ja Zeit 😉 Der Restaufwand beim VPN besteht nur darin einen Port freizuschalten (1723) und das PPTP Protokoll zu konfigurieren, fertig. Zeitaufwand war etwa 2 Stunden, dann konnte ich bereits per VPN auf meinen Mediarechner zugreifen.

Geplant ist natürlich noch viel, Apache Webserver um die Inhalte auch optisch ansprechend zu gestalten, Mediaoberfläche programmieren die mir meine Filme verwaltet und ich nicht mehr den hässlichen Explorer sehen muss. Aber bis dahin hab ich ja noch viel Zeit um hier erstmal Fuß zu fassen 😛